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ESBL - Extended-Spectrum Beta-Lactamase

 

Nachdem grampositive Bakterien wie MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) in den letzten Jahren zunehmend therapeutische und hygienische Probleme bereitet haben, spielen nun auch gramnegative Stäbchenbakterien eine wichtige Rolle. Diese Krankheitserreger sind an einer Vielzahl von nosokomialen Infektionen beteiligt. [1]

 

ESBL ist die Abkürzung für extended-spectrum beta-lactamase und steht für eine erweiterte Resistenz gegenüber bestimmten Antibiotika. Diese Resistenz tritt bei gramnegativen Bakterien aus der Gruppe der Enterobacteriaceae auf, insbesondere bei E.coli und Klebsiella pneumoniae, aber auch bei anderen Keimen aus dieser Gruppe wie Enterobacter, Citrobacter und Proteus. Diese beta-Laktamase mit erweitertem Spektrum entsteht durch Punktmutationen

 

Bakterien, die extended-spectrum beta-Lactamase (ESBL) produzieren, können beinahe alle ß-Laktamantibiotika inaktivieren. Hierzu gehören Penicilline, Cephalosporine (einschließlich Drittgenerations-Cephalosporine; z.B. Cefotaxim, Ceftriaxon und Ceftazidim) sowie Aztreonam.

 

Bis heute sind mehr als 150 verschiedene ESBL-Varianten bekannt und durch neue Mutationen kommt es zu einer stetigen Zunahme.

 

Typische Infektionen, die durch ESBL-Bildnern verursacht sein können, sind Harnwegsinfektionen, intraabdominale Infektionen, nosokomiale Pneumonien und katheterassoziierte Infektionen.

 

Die Übertragung erfolgt durch direkten und indirekten Kontakt mit Stuhl, infizierte Wunden, erregerhaltigen Sekreten, über kontaminierte Hände oder über kontaminierte Gegenstände wie z.B. Steckbecken, Wäsche oder Pflegeutensilien. Auch Aerosole können als Übertragungsweg nicht ausgeschlossen werden. [2]

 

Laut PD Dr. Zöllner bedeutet die Besiedelung mit ESBL-Bildnern immer ein erhöhtes Risiko für eine Infektion, die aufgrund der schwierigen Therapierbarkeit mit einer erhöhten Mortalitätsrate einhergeht. Ferner ist "die Tasache alarmierend", dass ESBL nicht nur in Kliniken, sondern auch zunehmend im ambulanten Bereich zu finden sind. Aufgrund der Tatsache, dass eine Dekolonisation von ESBL-Bildnern praktisch nicht durchführbar ist, entsteht die Notwendigkeit strikter Hygienemaßnahmen. [3]

 

 

 

Flächendesinfektion ESBL

 

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[1] Niklas, S. (2005): Multiresistente Erreger Hygienemaßnahmen bei Infektionen durch ESBL-bildende gramnegative Stäbchenbakterien

[2] Fenner, I. et al. (2008): Laborfachinformation: Was ist "ESBL" ?

[3] Redaktion Hygiene & Medizin (2010): ESBL-Bildner - die unterschätzte Gefahr?


 

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