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DIOP GmbH - Desinfection is our Passion
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Tattoo hygiene

Gerade in Dialysezentren, wo abwehrgeschwächte Patienten auf die Problemkeime medizinischer Einrichtungen treffen, sind besondere Maßnahmen zur Infektionsprävention zu ergreifen. Mit DioProtection ist nun eine lückenlose Desinfektionsmethode vorhanden, um Infektionsrisiken nach KRINKO/RKI Richtlinien zu minimieren.

 

 

 

Ziele von Hygienemaßnahmen in der Dialyse

Wie in anderen Bereichen des Gesundheitswesens fallen auch im Bereich der Dialyse viele Hygienemaßnahmen, insbesondere Desinfektionsmaßnahmen, dem Pflegealltag zum Opfer.

 

Die wichtigsten Schutzziele der Dialyse sind einerseits die Vermeidung nosokomialer Infektionen und andererseits der Schutz des Personals durch entsprechende Hygienemaßnahmen.

 

Gemäß des Rahmen-Hygieneplans nach § 36 Infektionsschutzgesetz (IfSG) für Dialyse-Einrichtungen sind die "Anforderungen an die Hygiene bei der Reinigung und Desinfektion von Flächen" zu berücksichtigen und zu erfüllen.

 

Warum ist die Infektionsprophylaxe besonders in Dialysezentren wichtig?

Aufgrund des wiederholten Zugangs zum Blutkreislauf bei Dialysepatienten ist ein erhöhtes Infektionsrisiko gegeben. Zusätzlich sind immungeschwächte Dialysepatienten dem Milieu medizinischer Einrichtungen mit ihrem Keimspektrum ausgesetzt.

 

Laut Dialysepatienten Mainz e.V. zählen ambulante und stationäre Dialyse-Einrichtungen zu den Bereichen, in denen Patienten und Mitarbeiter besonders infektionsgefährdet sind. [1]

 

MRSA - Multiresistenter Staphylococcus Aureus

Der Arbeitskreis Hygiene "Leitlinien für die Praxis der angewandten Hygiene in Dialyseeinrichtungen" kommt zu dem Ergebnis, dass im Dialysealltag "bislang hauptsächlich das Auftreten von MRSA von Bedeutung" ist.

 

Staphylococcus aureus ist

  • äußerst widerstandsfähig gegenüber Wärme, Trockenheit und unbelebten Umgebungen
  • auf Oberflächen und Inventar monatelang überlebensfähig
  • Adhäsion an Kunststoffoberflächen, z.B. Katheter

 

Besondere Risikogruppen für MRSA sind:

  • Ältere Patienten aus Alten- und Pflegeheimen
  • Diabetiker
  • Patienten während und nach längeren Krankenhausaufenthalten
  • Patienten nach intensiver Antibiotika-Therapie

 

Bei abwehrgeschwächten Dialysepatienten können so "aus Hautinfektionen lebensbedrohliche Krankheitsbilder wie Bakteriämie bzw. Sepsis entstehen." Häufige Übertragungswege sind demnach Schmier-, Tröpfchen und Staubinfektionen.

 

Laut AfnP-Symposium Fulda konnten MRSA-Keime auf trockenen Oberflächen noch nach Wochen nachgewiesen werden. Entsprechende Desinfektions- und Hygienemaßnahmen sind also unerlässlich, denn sonst drohe "die Gefahr einer Epidemie".

 

Das ifw empfiehlt als allgemeine Verhaltensregel bei MRSA in Dialyseeinrichtungen eine konsequente Flächendesinfektion von Boden, Flächen und Dialysegerät.  [2]

 

Weitere Problemkeime in der Dialyse

Weiteren Problemkeimen in Dialyseeinrichtingen (inkl. MRSA) gilt laut Dialysestandard der "Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Klinische Nephrologie e.V." ein besonderes Augenmerk. Die folgenden Krankheitserreger erfordern spezielle Hygienemaßnahmen:

 

  • HBV, HCV und HIV (begrenzt viruzid)
  • Noroviren (viruzid)
  • Clostridium difficile (sporozid) [3]

 

Was kann ich als Dialyseeinrichtung nun zur Verbesserung der Hygiene und Desinfektion tun?

DIOP bietet professionellste Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen für Dialyseeinrichtungen.

 

Nehmen Sie Kontakt mit unserem Desinfektoren-Team auf. Wir beraten Sie gerne! 

 

 

Rahmen-Hygieneplan gemäß § 36 Infektionsschutzgesetz (IfSG) für Dialyse-Einrichtungen: [4]

Die Flächendesinfektion ist in Dialysebereichen eine unverzichtbare Maßnahme. Sie ist in Abhängigkeit von der Infektionsgefahr, die von den Dialysepatienten und den kontaminierten Flächen ausgehen kann, aber auch von der Infektionsanfälligkeit der Patienten, gezielt und/oder präventiv durchzuführen.



 

[1] Dialysepatienten Mainz e.V.

[2] AfnP-Symposium Fulda, 2005

[3] Hygieneleitlinie als Ergänzung zum Dialysestandard, Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Klinische Nephrologie e.V., 2006

[4] Rahmen-Hygieneplan gemäß § 36 Infektionsschutzgesetz (IfSG) für Dialyse-Einrichtungen, Brandenburger Fassung, 2005