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MRSA - Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus

Als MRSA bezeichnet man multiresistente Bakterienstämme, die gegen zahlreiche Antibiotika immun sind. MRSA ist inzwischen ein weltweites Problem im Krankenhausbereich. Neben der rein medizinischen Bedeutung stellt MRSA zudem eine wichtige ökonomische Herausforderung dar. Aufgrund seiner allgegenwärtigen Verbreitung ist MRSA nicht nur zu einem wesentlichen Grund von Krankenhausinfektionen (sog. nosokomiale Infektionen), sondern auch zu Infektionen außerhalb von Kliniken und Krankenhäusern geworden (z.B. in Altenheimen, im Rettungsdienst etc.).

 

Verschiedene Studien haben gezeigt, dass Infektionen mit multiresistenten Keimen zu vermehrten Todesfällen sowie längeren Krankenhausaufenthalten führen, wodurch es im Gesundheitswesen zu einem gewaltigen Kostenanstieg kommen kann. [1]

 

Die Infektionsübertragung von MRSA erfolgt entweder auf direktem Wege über Hände und Sekrettröpfchen besiedelter Personen oder auf indirekte Weise über die Hände des Personals und kontaminierte Gegenstände bzw. Flächen (Umgebungskontamination). [2]

 

Was kann man nun tun, um die MRSA-Problematik sowohl aus infektiologischer Betrachtung zu minimieren als auch aus wirtschaftlicher Sicht einzudämmen?

 

Die Gründe für die Zunahme von MRSA liegen in besonderem Maße an ungenügenden bzw. unzureichenden Hygienemaßnahmen.

 

Die Strategie gegen multiresistente Keime

Das dreidimensionale Desinfektionsverfahren von DIOP versteht sich als MRSA-Gegenmaßnahme im Bereich Flächen- und Raumdekontamination, um indirekte Infektionsrisiken durch multiresistente Erreger zu minimieren. Im Fokus der Hygienemaßnahmen von Krankenhäusern scheint meist nur die Händehygiene zu stehen. Folgende wissenschaftliche Zitate verdeutlichen aber auch den Stellenwert der Umgebungshygiene bei MRSA-Infektionen. Hier genau setzt das Hygienekonzept der Firma DIOP an:

 

  • Durch den Einsatz entsprechender Desinfektionsverfahren ist es möglich die weitere Ausbreitung Antibiotika-resistenter Infektionserreger (MRSA, VRE, ESBL, u.a.) und damit das Auftreten von Infektionskrankheiten einzudämmen. Laut Prof. Dr. Sonntag besitzt die Flächendesinfektion als Präventionsmaßnahme ihren Stellenwert bei der Verhinderung nosokomialer Infektionen. [3]
  • Shiomori et al. zeigten, dass es nach dem Bettenmachen zu einer flächendeckenden Kontamination des Umfeldes mit MRSA insbesondere auf Flächen mit häufigem Hand- und Hautkontakt kommt. [4]
  • Von French et al. wurden Untersuchungen zur Kontamination des Krankenhausumfeldes mittels MRSA sowie vergleichende Untersuchungen der Effizienz von Oberflächenreinigung und Dekontamination mit Wasserstoffperoxid (H2O2) durchgeführt. In Übereinstimmung mit den Untersuchungen von Exner et al. sind MRSA mit Standardreinigungsverfahren nicht zu eliminieren. [5]
  • In den Empfehlungen der RKI-Kommission wird darauf hingewiesen, dass Ausbrüche z.B. mit antibiotikaresistenten Enterokokken, MRSA, Acinetobacter baumanii, Pseudomonaden, Norwalk-Like-Viren und Clostridium difficile unter Einbeziehung von umfangreichen Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen eingedämmt werden konnten. [6]
  • 16% aller Mitarbeiter im Gesundheitswesen konnten den Trägerstatus MRSA nur beenden nachdem die Haushaltsumgebung a) Kontaktpersonen und b) Flächen in intensive Dekontaminationsregime integrierte. [7]

     

    DioProtection als MRSA-Standard:

    Nachdem Sie nun wissen, wie Sie Ihr MRSA-Management im Bereich Desinfektionsmaßnahmen optimieren können, kontaktieren Sie uns bitte jederzeit. Unsere staatlich geprüften Desinfektoren stehen Ihnen gerne beratend zur Seite.

     

     

     

[1] in Anlehnung an Krankenhaushygiene up2date, 2009, S. 170f.

[2] Schulze, M.: Präsentation Multiresistente Erreger  - Management am Klinikum Augsburg

[3] Sonntag, H. G. (2010): Vorbeugung ist "n", Surveillance ist "out", erschienen im: EURIDIKI: 40 years of infection control - Did we improve?, S. 226ff.

[4] Shiomori, T. et al. (2002): Evaluation of bedmaking-related airborne and surface methicillin-resistant Staphylococcus aureus contamination, J. Hosp. Infect.; 50: 30-35

[5] French, G. et al. (2004): Tackling contamination of the hospital environment by methicillin-resistant Staphyloccocus aureus (MRSA) - A comparison between conventional terminal cleaning and hydrogen peroxide vapour decontamination, J. Hosp Infect. ; 57: 31-37

[6] Engelhart, S. et al. (2002): Pseudomonas aeruginosa outbreak in a haematology-oncology unit associated with contaminated surface cleaning equipment, J. Hosp Infect. ; 52: 93-98

[7] Umfrage Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (2010): DGKH Kongress Berlin

 

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