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EHEC-Erreger / HUS-Erkrankung

 

Enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC) stellen eine Sonderform der Kolibakterien dar. Einige dieser Erreger können schwere Verläufe mit hämorrhagischer Kolitis und hämolytisch-urämischem Syndrom (HUS) hervorrufen. Laut Robert-Koch-Institut können bereits geringe Keimzahlen von 10-100 Erregern für eine Infektion ausreichen.

 



Symptome

Bei einer Infektion mit dem Darmkeim EHEC kommt es je nach Krankheitsverlauf zu unterschiedlichen Symptomen. Hierzu zählen wässriger oder blutiger Durchfall, Übelkeit, krämpfende Bauchschmerzen, Erbrechen und Fieber. Bei fünf bis zehn Prozent der Erkrankten entwickelt sich als schwere Verlaufsform der Infektion ein hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS), das zu schweren Nierenschäden und Blutarmut führen kann.

 

Infektionsübertragung

Als Ansteckungsmöglichkeiten bzw. Übertragungswege kommen insbesondere in Frage:

  • Lebensmittel 
  • Tierkontakte, insbesondere mit Rindern, Schafen oder Ziegen
  • Übertragung von Mensch zu Mensch [1]

 

Besonders gefährdet sind insbesondere Säuglinge, Kleinkinder und ältere Menschen über 65 Jahren. Auch Menschen mit geschwächtem Immunsystem erkranken leichter. [2]

 

 

EHEC-Desinfektionsmaßnahmen

 

Meldepflicht

In Deutschland sind der Verdacht oder Nachweis einer EHEC-Infektion nach §6 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) meldepflichtig, wenn entweder a) ein HUS vorliegt, b) zwei oder mehr Personen erkrankt sind oder c) ein Erkrankter im Lebensmittel- oder Gaststättengewerbe tätig ist. Laborärzte müssen jeden Nachweis eines EHEC-Stammes bei der zuständigen Behörde (Gesundheitsamt) unverzüglich melden. [3]

 

Besondere Hygienemaßnahmen gemäß RKI

Bei stationären Patienten mit HUS sind folgende Desinfektionsmaßnahmen zu treffen:

 

  • Händedesinfektion als wichtigste Einzelmaßnahme
  • Gezielte Desinfektionsmaßnahmen mit RKI- gelisteten Desinfektionsmitteln
  • Übliche Desinfektion von Medizinprodukten (einschließlich z.B. Stethoskope)
  • Schlussdesinfektion des Zimmers nach Verlegung oder Entlassung des Patienten

 

DIOP-Empfehlung: Desinfektion Vernebelung

Im Bereich der Flächendesinfektion empfiehlt DIOP eine erweiterte Schlussdesinfektion bzw. Raumdesinfektion mit DioProtection. Unsere Desinfektionssysteme erfüllen nachweislich die Anforderungen der Biostoff-Verordnung, der TRBA 250, sowie der Empfehlung KRINKO/RKI "Anforderungen der Hygiene an die Reinigung und Desinfektion von Flächen".

 

» DIOP-Information: EHEC Desinfektion




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[1] Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

[2] www.medizinfo.de

[3] www.wikipedia.de

 




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