
Noroviren zählen zusammen mit den Rotaviren zu den wichtigsten viralen Erregern und sind für einen Großteil der Gastroenteritis-Ausbrüche verantwortlich. Ohne Gegenmaßnahmen im Bereich Hygiene & Desinfektion können sich die Infektionen innerhalb von kürzester Zeit in der betroffenen Einrichtung epidemieartig ausbreiten.
Die Spezies der humanpathogenen Noroviren sind unbehüllte RNA-Viren aus der Familie der Caliciviridae. Früher, aufgrund seiner Endeckung in der Stadt Norwalk (Ohio, USA), auch als Norwalk-Virus bezeichnet.
Ebenso explosionsartig, wie die Aubreitung des Norovirus auf Patienten und Mitarbeiter, sind die wirtschaftlichen Einbußen eines Norovirenausbruchs. Diese beginnen bei hohen Personalausfallraten über Stationsschließungen bis hin zu Versorgunsgengpässen.
Vor allem Gemeinschaftseinrichtungen wie etwa Alten- und Pflegeheime, Krankenhäuser, Kindergärten, aber in den letzten Jahren auch häufig Kreuzfahrtschiffe, begünstigen die rasche Ausbreitung einer Norovirus-Infektion. In diesem Zusammenhang sind bspw. die hohe Infektiosität. die Ausscheidung großer Virusmengen und die Umweltresistenz der Erreger sowie das Fehlen einer längerfristigen Immunität zu nennen.
Besonders aktiv sind Noroviren nachweislich im Winterhalbjahr (Oktober bis März). Ein möglicher Grund für diese saisonale Eigenschaft liegt möglicherweise darin, dass sich Menschen gerade in der kalten Jahreszeit überwiegend in geschlossenen Räumen aufhalten und dadurch solche Infektionen begünstigen. Vermutlich kommen den Erregern zudem niedrige Temperaturen sowie geringe Luftfeuchtigkeit zugute.
Die Übertragung von Noroviren erfolgt überwiegend von Mensch zu Mensch und über Flächen, aber auch Aerosole aus Erbrochenem sind ein möglicher Übertragungsweg. Noroviren können aufgrund ihrer extremen Widerstandsfähigkeit auf Flächen über eine Woche lang ansteckend bleiben. Bereits 10 bis 100 Viruspartikel genügen, um eine Infektion auszulösen.
Bei von Norovirus betroffenen Personen kommt es meist zu einem ausgeprägten Krankheitsgefühl mit folgenden Symptomen:
Noroviren sind gemäß §7 IfSG meldepflichtig. Für Kranke, Senioren und Kinder kann eine Noroviren-Infektion aufgrund von Elektrolytverschiebungen sogar tödlich sein.
Es versteht sich von selbst, dass bei Ausbruch einer Norovirus-Infektion neben der Händedesinfektion die tägliche Desinfektion von Flächen und Gegenständen besonders gründlich erfolgen muss.
Es ist jedoch äußerst fraglich, ob eine alleinige Scheuerwischdesinfektion aller Kontaktflächen wie Bettgestell, Nachttisch, Sanitärbereich, Türklinke usw. ausreichend ist. Toilette und Badezimmer sind besonders kritische Bereiche, die bei der Hygiene höchste Sorgfalt erfordern.
Bei akutem Infektionsausbruch steht die frühzeitige Unterbrechung der Infektionskette an erster Stelle.
Noroviren-Prävention mit DioProtection: Krankheiten bekämpfen bevor sie entstehen
Die sichere und lückenlose Desinfektion von DIOP ist auch ein Indikator für das Hygieneniveau von Gemeinschaftseinrichtungen und Kreuzfahrtschiffen.
Die Diosol-Raumdesinfektionsmittel sind gemäß EN 14476:2007-02 wirksam gegen Noroviren geprüft.
Als ein neues, versiertes Desinfektorenteam der Firma XYZ
München, auf Anraten der Ausbildungseinrichtung "Hygiene-Institut
Schubert", nach den üblichen Desinfektionsmaßnahmen zusätzlich
eine Vernebelung mit dem DiosolGenerator der Firma DIOP
durchgeführt hatte, kam es zu keiner Infektion mehr.
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